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Bin ich schwanger? Zehn Schwangerschaftsanzeichen
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Bin ich schwanger oder nicht? Nicht nur ein Schwangerschaftstest beantwortet diese doch sehr wichtige Frage. Erste Schwangerschaftsanzeichen zeigen in vielen Fällen noch vor Ausbleiben der Monatsblutung eine Schwangerschaft an. 

 

Heißhunger

 
Von Heißhungerattacken berichten bis zu 85 % aller schwangeren Frauen. Woher dieser plötzliche Heißhunger kommt, können Wissenschaftler nicht genau beantworten.
Wissenschaftliche Theorien gehen aber davon aus, dass der Körper durch den Heißhunger, Reserven für die Schwangerschaft aufbaut und Mängel in der Ernährung ausgleicht. Das Geruchs- und Geschmacksempfinden verändert sich ebenfalls in der Schwangerschaft und wird der hormonellen Umstellung zugeschrieben. "Frau" hat plötzlich Lust auf „Süßes“, woraus sie sich vorher überhaupt nichts gemacht hat oder stopft Nahrungskombinationen in sich hinein, die "eigentlich" überhaupt nicht zusammenpassen.
 
Übelkeit
 
Die Übelkeit zählt zu den häufigsten Schwangerschaftsanzeichen und tritt oft gleich zu Anfang einer Schwangerschaft auf. Übelkeit kann sich zu jeder Tageszeit bemerkbar machen, verschwindet aber meist nach den ersten drei Monaten wieder.
 
Empfindliche Brüste
 
Durch den Hormonanstieg verändern sich die Brüste der schwangeren Frau und werden empfindlicher gegenüber Berührungen. Ein Spannungsgefühl entsteht und oftmals verfärbt sich auch die Haut, um die Brustwarzen herum, dunkler.
 
Müdigkeit und Erschöpfung
 
Schwangere Frauen haben zu Beginn der Schwangerschaft keine Energie und fühlen sich schlapp und müde. Müdigkeit und Erschöpfung zählen zu den häufigsten Schwangerschaftsanzeichen und treten am Anfang der Schwangerschaft auf. Der Körper erfährt gerade am Anfang hormonelle und körperliche Umstellungen, was enorm anstrengend und zeitgleich sehr ermüdend ist. Der Körper arbeitet auf Hochtouren und die Frauen fühlen sich schlapp und ausgelaugt. Schwangere sollten sich in dieser anstrengenden Anfangsphase die nötige Ruhe gönnen und ab und an auch ein Mal eine Pause machen. Spätestens im vierten Monat kehrt die alte Energie zurück und eine schöne Zeit beginnt.
 
Häufiger Harndrang
 
Bereits ab der sechsten Woche bemerken viele Schwangere einen häufigeren Harndrang. Dies ist auf die vermehrte Produktion von Progesteron zurückzuführen. Dadurch wird die Blasenmuskulatur entspannt, die Durchblutung verstärkt, was wiederum die Nierentätigkeit anregt und schließlich mehr Urin produziert wird.
 
Leichte Schmierblutungen
 
Die sogenannte Einnistungsblutung, die ein paar Tage nach dem Eisprung auftreten kann, wird auch als Schwangerschaftsanzeichen angesehen. Oft gehen mit der Schmierblutung auch leichte Unterleibskrämpfe einher. 
 
Erhöhte Basaltemperatur
 
Die Basaltemperatur ist die Körpertemperatur kurz nach dem Aufwachen. Sie steigt kurz vor dem Eisprung um 0,5 Grad an und ­bei bestehender Schwangerschaft bleibt die Temperatur erhöht. Das heißt, sie sinkt nicht, wie gewöhnlich, nach circa zehn bis zwölf Tagen.
 
Die Monatsblutung bleibt aus
 
Wer die Monatsblutung regelmäßig bekommt, sollte beim Ausbleiben einen Schwangerschaftstest machen. Das Ausbleiben der Blutung gilt als das deutlichste Anzeichen einer Schwangerschaft.
 
Weibliche Intuition oder "nur so ein Gefühl"
 
Viele Frauen scheinen zu spüren, wann genau "es" passiert ist. Medizinisch gibt es dafür allerdings keine Anhaltspunkte. Wissenschaftler schließen aber nicht aus, dass schwangere Frauen einen sogenannten "siebten Sinn" haben und ganz genau spüren, wann die Befruchtung stattgefunden hat. 
 
Der positive Test
 
Ein zuverlässiges Ergebnis bietet ein Test erst ab dem ersten Tag nach Ausbleiben der Monatsblutung. Wird der Test zu früh gemacht, kann er, trotz bestehender Schwangerschaft, negativ ausfallen, da noch kein HCG (Schwangerschaftshormon) nachgewiesen werden kann. Ein spezieller Frühtest soll bereits zehn Tage nach dem Geschlechtsverkehr kleine Mengen an HCG nachweisen und somit Aufschluss über eine bestehende Schwangerschaft geben.
 
Diese ersten Schwangerschaftsanzeichen können bei einer bestehenden Schwangerschaft auftreten. Jedoch variieren sie von Frau zu Frau und zeigen sich unterschiedlich, mal mehr und mal weniger.
 
Wer also davon ausgeht schwanger zu sein, sollte in jedem Fall einen Frauenarzt aufsuchen, der unter anderem mittels Ultraschall eine sichere Diagnose stellen kann. Dort erfahren Sie, was Sie vielleicht selbst schon längst wissen.
 
Bildnachweis: © Kzenon - Fotolia.com

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