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Dem Eisprung auf der Spur
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Um die fruchtbaren Tage und den Eisprung richtig zu bestimmen, gibt es viele Möglichkeiten heutzutage. Manche kosten gar nichts und andere wiederum sind sehr teuer. Welche Methoden tatsächlich etwas taugen, werden wir hier unter die Lupe nehmen.
 
Den eigenen Zyklus kennen
 
Damit eine Frau ihren Zyklus überhaupt richtig kennt, muss sie ihn über mehrere Monate genau beobachten. Bei einer Zykluslänge von 28 Tagen findet der Eisprung regulär um den 14. Tag statt. Dies kann sich allerdings durch Einflüsse, wie beispielsweise Stress, Reisen und Krankheiten, oftmals schwanken.
Im Grunde ist die Kalender-Methode zu ungenau und für Frauen, die schnell schwanger werden wollen langwierig.
 
Kalender-Methode
 
Die Kalender-Methode in Verbindung mit der Deutung verschiedener körperlicher Signale könnte schon etwas mehr zum Erfolg führen. Viele Frauen verspüren während ihrer fruchtbaren Tage deutlich mehr Lust auf Sex und ihr Körper sendet verschiedene Signale aus. Manche Frauen haben spannende und empfindliche Brüste, andere spüren während des Eisprungs leichte Schmerzen im Unterleib. Frauen, die ihren Zyklus schon recht gut kennen, erkennen ihre fruchtbaren Tage zum Beispiel auch an der Konsistenz ihres Ausflusses. Wird die Frau fruchtbar, wird der Zervixschleim dicker, cremiger und zieht Fäden. Es gibt also einige Faktoren, die man beobachten und deuten kann. Dennoch führt auch diese Methode eher zu mäßigem Erfolg mit einer Trefferquote von gerademal 28 Prozent.
 
Temperatur-Methode
 
Zahlreiche Frauen schwören auf die Temperatur-Methode, bei der sie jeden Morgen zur selben Uhrzeit ihre Körpertemperatur direkt nach dem Aufstehen messen und in eine Tabelle eintragen. Dadurch entsteht eine Temperaturkurve und kurz nach dem Eisprung steigt die Körpertemperatur um ca. 0,3 bis 0,5 Grad C. Dummerweise erfährt die Frau also erst, dass sie ihren Eisprung hat, wenn er schon war. Das Zeitfenster zur möglichen Befruchtung ist daher sehr klein, aber dennoch schaffen es immerhin um die 57 bis 70 Prozent der Frauen, auf diese Weise schwanger zu werden. Beeinträchtigt wird diese Methode allerdings durch Faktoren, wie Krankheiten, Stress etc.

Weiteres zur Temperatur-Methode: http://www.schwangerschaft.net/geburt-und-baby/temperatur-methode-177.html
 
Hormoncomputer
 
Eine herausragende Genauigkeit von 90 bis 100 Prozent schreibt man den Hormoncomputern zu. Mit Teststäbchen führt die Frau jeden Morgen einen Urintest durch. Die Teststäbchen reagieren positiv, wenn sich ausreichend das luteinsierende Hormon (LH-Test) gebildet hat und somit der Eisprung kurz bevorsteht. Nachteil ist, dass diese Hormoncomputer mit etwa 100 Euro relativ kostspielig sind und auch hier können sich die Ergebnisse aufgrund der Einnahme von Medikamenten verfälschen.
Eine deutlich günstigere Alternative sind Ovulationstests, die vom Prinzip her genauso funktionieren. Hierbei zeigt der Teststreifen nach Durchführung anhand von Strichen an, ob der Eisprung bevorsteht. Die einfachsten Ausführungen von Ovulationstests erhält man über das Internet schon für wenige Euro und aus persönlichen Studien heraus, kann hier festgehalten werden, dass sie einwandfrei funktionieren.
 
Wichtig ist immer, dass man sich und den Partner nicht unter Druck setzt. Hilfsmittel einzusetzen sind vollkommen okay, aber trotz aller Hilfsmittel will es manchmal nicht funktionieren, weil man viel zu verkrampft ist. Man sollte sich keinen Stress machen, das Zusammensein mit dem Partner lustvoll genießen und dann klappt es auch sicherlich bald mit dem Nachwuchs!

 

Bildnachweis: Bildnachweis: © lom123 - Fotolia.com


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