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Alle Informationen & Tipps für Mütter

Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Sache und viele Frauen sind zunächst mit dieser Situation ein wenig überfordert, weil eine Vielzahl an Informationen auf sei, einprasseln und sie sich ab sofort nicht mehr nur um sich, sondern auch und vor allem Sorgen um das kleine Wesen in ihrem Bauch machen. In den meisten Fällen verläuft eine Schwangerschaft unkompliziert und fast nach Lehrbuch, doch bei einigen Frauen treten eben auch sogenannte Schwangerschaftskomplikationen auf. Hierbei variiert der Schweregrad der Probleme natürlich von Fall zu Fall extrem und Gott sei Dank können die meisten Komplikationen behandelt und behoben werden zum Wohle von Mutter und Kind.
 

Das hitze- und lichtempfindliche sowie wasserlösliche Vitamin Folsäure hat in der Schwangerschaft eine besondere Bedeutung. Während der Schwangerschaft ist der Folsäurebedarf erhöht, besteht hingegen ein Mangel, kann das die Entstehung von Fehlbildungen beim Baby begünstigen.

Bei 30 bis 40 Prozent aller Frühgeburten kommen die Kinder aufgrund eínes vorzeitigen Blasensprungs zur Welt.
Von einem vorzeitigen Blasensprung spricht man, wenn die Fruchtblase deutlich vor dem errechneten Geburtstermin reißt und das Fruchtwasser tröpfchenweise oder sogar schwallartig abgeht.
Dies kann für Mutter und Kind gleichermaßen gefährlich sein und daher sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen, sobald man derartige Symptome bei sich feststellt.
 

Wellness liegt bereits seit mehreren Jahren im Trend und ist für viele Frauen der beste Weg, um sich vom Stress des Alltags zu befreien, Energie zu tanken und körperliche Verspannungen zu lösen. Mit Schwangerschaftsmassagen werden spezielle Wellness-Programme angeboten, welche an die besonderen Bedürfnisse von schwangeren Frauen angepasst sind. Sie können helfen, schwangerschaftsbedingte Beschwerden zu lindern und wirken zudem entspannend auf die Psyche.  

Stellt der Frauenarzt bei der ersten großen Vorsorgeuntersuchung in der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche Unregelmäßigkeiten beim ungeborenen Kind fest, so kann es gut sein, dass er den werdenden Eltern zu einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) rät.

Aufgrund einer aktuellen Studie (Januar 2014) weiß man jetzt sicher, dass der Konsum von Cannabis die Vernetzung der Nervenzellen negativ beeinflusst. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Konsum dieser Droge in der Schwangerschaft die Entwicklung des Gehirns beim Ungeborenen beeinträchtigt, was sich nach der Geburt mit eventuellen langfristigen Schäden zeigen kann.
 

Der Konsum von Drogen in der Schwangerschaft hat nicht selten negative Auswirkungen auf das ungeborene Kind – selbst, wenn es sich "nur" um den Konsum von Cannabis handelt. Laut Statistiken weiß man heute, dass bis zu fünf Prozent der werdenden Mütter während der Schwangerschaft Cannabis konsumierten. Cannabis ist eine weitverbreitete illegale Droge und wird auf der ganzen Welt von etwa 180.000 Menschen geraucht.
 

Laut Studien weiß man heute, dass sich der vermehrte Gebrauch von Mobiltelefonen während einer Schwangerschaft negativ auf das Kind auswirken kann. Kinder, deren Mütter das Handy sehr oft benutzen, zeigten Verhaltensstörungen. Auch der Einsatz der Handys bei den Kindern selbst, sollte bezüglich der negativen gesundheitlichen Beeinträchtigungen, nicht unterschätzt werden.
 

Magersucht betrifft häufig Jugendliche und junge Frauen, aber das diese Essstörung auch während der Schwangerschaft auftreten kann, ist den meisten Menschen nicht bewusst.
 

 

Jede Frau, die in ihrem Leben schon einmal schwanger war, weiß zu gut, dass mit dem wachsenden Bauch und der wachsenden Freude auf das Baby auch die sogenannten Schwangerschaftsbeschwerden gerne zunehmen.
Besonders beliebt und leider auch meistens unausweichlich sind die quälenden Rückenschmerzen, die einen tagtäglich mit einem gewissen Bauchumfang begleiten.

Ist eine schwangere Frau an Epilepsie erkrankt, benötigt sie gewisse Medikamente, um sich vor Krampfanfällen zu schützen. Präparate, die der Erkrankung gut tun, können beim Ungeborenen negative Auswirkungen nach sich ziehen. Nicht jedes Medikament kann in der Schwangerschaft bedenkenlos gegeben werden. Es beginnt eine Gratwanderung, um einerseits Krampfanfälle zu verhindern, die für Mutter und Kind gefährlich sind und andererseits die Folgen der Medikamente so gering, wie möglich zu halten. Die Einnahme von Epilepsie-Präparaten muss ärztlich begleitet werden – der behandelnde Arzt allein kann die Art des Medikaments und deren Dosis bestimmen. Ärzte versuchen im Falle einer Krampfanfall-Erkrankung die Dosis der zu verabreichenden Medikamente so gering, wie möglich zu halten, um eine mögliche Fehlbildung beim ungeborenen Kind zu minimieren.
 

Per Ultraschalluntersuchung werden sie entdeckt und diagnostiziert – die Amnionbänder in der Gebärmutter. Wenn die innerste Schicht der Eihaut einreißt, entstehen während der Schwangerschaft solche Bänder oder Stränge. Die Ursache, warum solche Amnionbänder entstehen, ist bis heute nicht ganz geklärt. Mediziner diskutieren bezüglich der Ursache über mechanische Einwirkungen, vererbte Anfälligkeit und Stoffwechselerkrankungen. Auch teratogene Einflüsse während der Schwangerschaft kommen als Ursache infrage: Hierzu zählen die Einnahme bestimmter Medikamente sowie die Röntgenstrahlenexposition.
 

Was in vergangenen Zeiten gang und gäbe war, wird heute kritisch hinterfragt und vielerorts diskutiert – die Fluoridgabe bei Babys. Wissenschaftler sind sich nicht einig darüber, ob Fluoride für Babys nützlich oder eher schädlich sind. Forschungsergebnisse lassen diesbezüglich eher negative Stimmen laut werden, was die Gabe von Fluoriden betrifft. Es wird zuweilen sogar davor gewarnt, dass Kinder, die jünger als sechs Monate oder gerade sechs Monate alt sind, durch eine Fluoridgabe schwere Schäden an den Zähnen aufweisen können. Dennoch boomt der Markt mit unterschiedlichen Fluoridpräparaten, wie Tabletten, Zahncremes sowie Speisesalze, die ebenfalls fluoridiert sind. Babys erhalten Fluoride bereits kurz nach der Geburt als Prophylaxe gegen Karies.
 

Unter Mastitis versteht man eine bakterielle und entzündliche Infektion der Brust. Manche stillende Mutter musste sich schon mit einer solchen Infektion herumplagen und das Stillen wurde zum Albtraum.

Kaum eine schwangere Frau, die Diät-Softdrinks zu sich nimmt, denkt dabei an ein erhöhtes Frühgeburten-Risiko. Dennoch belegt eine dänische Studie, dass der Konsum von Diät-Softdrinks während der Schwangerschaft, die Gefahr deutlich erhöht, eine Fehlgeburt zu erleiden. Je höher der Konsum der künstlich gesüßten Softdrinks ist, desto höher ist auch das Risiko einer Fehlgeburt.
60.000 werdende Mütter wurden diesbezüglich untersucht und durch die Schwangerschaft begleitet.
Welcher Zusammenhang hier nun besteht und warum das so ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
 

Kuhmilch eignet sich nicht für die Ernährung von Babys, vielmehr spricht man der Kuhmilch sogar eine schädigende Wirkung zu, wenn sie Babys verabreicht wird.
Das Kalzium, das die Kuhmilch enthält, kann, außer dem Kalb, kein anderes Wesen optimal nutzen. Die Kuh selbst trinkt keine Milch, um ihren Kalziumbedarf zu decken oder um die kalziumhaltige Milch zu produzieren.

Eine Schwangerschaft ist zwar die natürlichste Sache der Welt, dennoch für den Körper der Frau auch anstrengend. Gerade zum Ende hin kann das vermehrte Gewicht die Gelenke und den Rücken belasten. Ein bisschen Wellness und Entspannung wirken auch in der Schwangerschaft wahre Wunder und sind sehr wohltuend. Wer sich selbst wohlfühlt, gibt das auch an das ungeborene Baby weiter.

Schadet Haare färben dem ungeborenen Baby? Diese Frage stellen sich zahlreiche schwangere Frauen, die sich regelmäßig ihre Haare färben.
 

Um die Zeit mit dem Kind besser und vor allem einfacher, bewältigen zu können, stehen zahlreiche Hilfsmittel für rheumakranke Mütter zu Verfügung. Sinnvolle Anschaffungen und wertvolle Tipps lesen Sie in nachfolgenden Text.
 

Dank des medizinischen Fortschrittes ist es heute möglich, dass auch rheumakranke Frauen Kinder bekommen können. Die Medikation kann meist so eigestellt werden, dass einerseits der Fruchtbarkeit der Frau nichts im Wege steht und andererseits auch die Schwangerschaft, trotz der Verabreichung von Medikamenten, relativ problemlos vonstattengeht.
 

Rheuma ist eine durchaus ernstzunehmende Erkrankung und zeigt sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern. Grundsätzlich spricht, bei an Rheuma erkrankten Frauen, nichts gegen eine Schwangerschaft, dennoch kommt der Familienplanung eine besondere Bedeutung zu. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Schwangerschaft ist, muss individuell, je nach Krankheitsbild, entschieden werden. Bei den meisten rheumatischen Erkrankungen kann von einer ganz normalen Schwangerschaft ausgegangen werden und das Ungeborene wird nicht von der Krankheit der werdenden Mutter beeinflusst.
 

Nach der "menstruationsfreien" Zeit während der Schwangerschaft stellt sich der Körper langsam ganz automatisch wieder auf "nicht schwanger" um, was das Einsetzen der Monatsblutung zur Folge hat. Wann die Periode nach der Geburt eines Kindes wieder einsetzt, ist ganz unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hierbei kommt dem Stillen eine große Bedeutung zu: Frauen, die stillen, haben meist keine Monatsblutung und es kann durchaus sein, dass die Periode bei stillenden Müttern ein Jahr ausbleibt. Hier sorgt das Hormon Prolaktin für die Milchbildung und gleichzeitig schränkt Prolaktin auch die Reifung der Eizelle ein. Frauen, die nicht stillen, bekommen ihre Menstruation nach Ende des Wochenflusses oder vier bis acht Wochen nach der Geburt.
 

 

Die Kinderkrankheiten Röteln und Ringelröteln, die bei Kindern als relativ unkomplizierte Erkrankungen angesehen werden, können bei schwangeren Frauen, die sich angesteckt haben, verheerende Folgen für das Ungeborene haben.
Daher wird bei einer Schwangerschaft gleich zu Anfang der Rötel-Titer bestimmt. Dies ist durch eine Blutabnahme möglich. Auch in Bezug auf Ringelröteln gibt es einen Antikörper-Suchtest.

Obwohl zahlreiche Schwangerschaften ohne jegliche Komplikationen verlaufen, gibt es auch bestimmte Erkrankungen, die bei werdenden Müttern auftreten können. Thrombose ist eine Komplikation, die zwar in der Schwangerschaft sehr selten vorkommt, aber zu den gefürchtetsten Komplikationen zählt. Nachfolgend ein Überblick über die "gefürchtete Komplikation" und wie die Frau selbst vorbeugend agieren kann.

Nicht selten stellen schwangere Frauen fest, dass nach einem Husten- oder Lachanfall plötzlich Urin abgegangen ist. Dieser unkontrollierte Harnabgang macht werdenden Müttern Angst und sie wenden sich mit "ihrem Problem" an Arzt oder Hebamme. Der Arzt wird den betroffenen Frauen sagen, dass dieser plötzliche Harnverlust nicht von Dauer ist und nach Ende einer Schwangerschaft meist "alles wieder beim Alten ist."
 

Viele werdende Mütter klagen über die sogenannten Schwangerschaftsbeschwerden, die von Frau zu Frau unterschiedlich ausgeprägt auftreten können. Manche schwangere Frauen leiden unter Übelkeit und Erbrechen, andere Frauen hingegen haben in der fortgeschrittenen Schwangerschaft Sodbrennen und schlafen schlecht. Die wenigsten werdenden Mütter wollen während der Schwangerschaft auf Medikamente zurückgreifen, da sie Angst haben das Ungeborene damit zu schädigen.
Homöopathische oder pflanzliche Mittel hingegen sind auch in der Schwangerschaft unbedenklich und können uneingeschränkt eingenommen werden.
 

Junge, gesunde und fitte Frauen erkranken plötzlich kurz vor der Geburt oder auch nach der Entbindung ihres Kindes an der postpartalen Kardiomyopathie. Die Kardiomyopathie ist eine Herzschwäche, deren Ursache noch weitgehend unbekannt ist. Mediziner und Forscher tappen noch im Dunkeln und wissen bis heute nicht, wie diese Herzschwäche behandelt werden muss.
Sie können auch nicht sagen, welche Frauen davon betroffen sind und ob man vorbeugend eingreifen kann.
 

 

Während einer Schwangerschaft besteht zwischen der Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, und der Gebärmutterwand eine feste Verbindung. Diese Verbindung befindet sich im oberen Bereich der Gebärmutter, entweder an der vorderen Wand oder aber an der rückwärtigen Wand.
Es kann vorkommen, dass sich der Mutterkuchen bereits vor der Geburt des Kindes teilweise oder ganz von der Gebärmutterwand ablöst. Hierbei handelt es sich um eine vorzeitige Plazentalösung, in der Fachsprache auch "Abruptio" oder "Ablatio placentae" genannt. Löst sich der Mutterkuchen zu früh, sind Mutter und Kind in großer Gefahr.

Vermehrter vaginaler Ausfluss während einer Schwangerschaft kann völlig harmlos sein, dennoch sind viele Frauen deswegen beunruhigt.
Obwohl nicht jede Art von Ausfluss ein Anzeichen einer bakteriellen Infektion sein muss, sollte "Frau" den Gynäkologen darüber informieren und sich diesbezüglich untersuchen lassen, um auf der sicheren Seite zu sein. Denn tatsächlich gibt es einige Formen des Vaginalausflusses, die behandelt werden müssen.
 

Bei einer Blutarmut in der Schwangerschaft zeigt sich ein Mangel an roten Blutkörperchen, der durch verschiedene Ursachen entstanden ist. Eine gewisse Abnahme der roten Blutkörperchen bei schwangeren Frauen gilt als durchaus normal, da durch den Embryo ein erhöhter Eisenbedarf besteht. Der Übergang zu einer Erkrankung ist dennoch fließend.
 

Wird während der Schwangerschaft eine Erkrankung beim Ungeborenen festgestellt, ist das für die werdenden Eltern ein Schock. Sobald der Arzt bestätigt, dass mit dem Baby etwas nicht in Ordnung ist, besteht Handlungsbedarf. In vielen Fällen kann eine Operation in der Schwangerschaft das Ungeborene retten. Gerade bei Organfehlbildungen oder Kreislaufstörungen kann die moderne Medizin bereits in der Schwangerschaft etwas tun, damit das Baby nach der Geburt ein völlig normales Leben führen kann.
 

Die hormonelle Umstellung, welche mit der Schwangerschaft einhergeht, bewirkt viele körperliche Veränderungen. Manche fallen mehr auf, manche treten eher versteckt zutage. Hierzu gehört, dass das Zahnfleisch empfindlicher wird, es ist schnell gereizt und auch anfälliger für Entzündungen. Doch nicht nur aus diesem Grund ist die Zahnpflege währende der Schwangerschaft enorm wichtig. Gerade in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen klagen viele Frauen über Übelkeit. Durch das Erbrechen wird der Zahnschmelz extrem beansprucht.

Bei vielen Frauen verändert sich die Haut während der Schwangerschaft. Manche werdenden Mütter erfreuen sich über eine reine und glatte Haut, andere hingegen müssen sich mit der sogenannten Schwangerschaftsakne plagen.
 

Etwa 400.000 Menschen in Deutschland leiden am Typ-1-Diabetes. Aus bisher unerklärlichen Gründen funktioniert bei Menschen mit dieser Erkrankung die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse unzureichend. Betroffene müssen meist ein Leben lang nach Beginn dieser Krankheit das blutzuckersenkende Hormon regelmäßig zuführen.
 

Grundsätzlich ist es nicht ratsam während der Schwangerschaft Medikamente einzunehmen - zumindest sollte dies nicht leichtfertig geschehen. Unachtsam eingenommene Medikamente können das ungeborene Kind dauerhaft schädigen. Hier finden Sie Hinweise zu alternativer Medizin, Wichtiges bei der Einnahme von Kopfschmerztabletten, Fieber, Blasenentzündung und Magen-Darm-Erkrankungen.

Stimmungsschwankungen in der Schwangerschaft sind allseits bekannt, gerade im ersten und letzten Drittel gelten werdende Mütter als besonders anfällig. Es ist nicht immer leicht, Depressionen von den normalen schwangerschaftsbedingten Stimmungsschwankungen abzugrenzen. Laut Statistik leiden etwa sechs bis zwölf Prozent aller schwangeren Frauen unter Depressionen in der Schwangerschaft. Genauso oft kommen aber auch euphorische Stimmungslagen vor.

Schwangere Frauen stellen sich die Zeit nach der Geburt meist harmonisch und entspannt vor – doch leider stellen sich die Glückgefühle nach der Geburt nicht bei allen Frauen ein. Wochenbettdepressionen stören die Harmonie zwischen Mutter und Kind und kommen oft nach Geburten vor. Wochenbettdepressionen zeigen sich meist ein paar Tagen nach der Entbindung und werden in der Fachsprache postpartale oder postnatale Depressionen genannt.

Frauen, die während ihrer Schwangerschaft von einer Schwangerschaftsdermatose betroffen sind, haben unter anderem unter unangenehmen Hautveränderungen sowie starkem Juckreiz zu leiden. Es gibt unterschiedliche Formen der Schwangerschaftsdermatose und man weiß heute, dass Frauen, die bereits Hauterscheinungen nach der Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva zeigten, mehr davon betroffen sind. Andererseits verschlechtern sich bereits vorhandene Dermatosen nicht zwangsläufig während einer Schwangerschaft.
 

Einerseits können gewisse Infektionskrankheiten oder andere Erkrankungen während der Schwangerschaft auftreten, die dem Ungeborenen Schaden zufügen können. Andererseits gibt es eine Reihe schwangerschaftsspezifischer Erkrankungen, die ausschließlich schwangere Frauen betreffen.

In der Schwangerschaft ist die Einnahme von Medikamenten stets problematisch. Viele Mittel können zu Komplikationen bei der Geburt und Fehlbildungen des Embryos führen. Das gilt auch für das weitverbreitete Epilepsiemedikament Valproat. Mehrere Studien haben nun aber noch eine weitere Nebenwirkung entdeckt: Die Einnahme von Valproat während der Schwangerschaft kann zu einer signifikanten IQ-Minderung des Kindes führen. 

Bei starken Geburtsschmerzen setzen Ärzte gerne die Periduralanästhesie (PDA) ein. So wird die Geburt für die werdende Mutter erträglicher. Manche Frauen sprechen sich aber bereits im Vorfeld für eine PDA aus, weil Sie große Angst vor den bevorstehenden Schmerzen haben. Wer sich für die Periduralanästhesie entscheidet, sollte sich im Vorfeld über eventuelle Risiken dieser Schmerzbehandlung informieren.
 

Laut Studie eines amerikanischen Forscherteams geht man davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen erhöhter Feinstaubbelastung in der Schwangerschaft und Autismus gibt. Das Risiko ein Kind mit Autismus zu gebären, soll dreimal höher sein, wenn die werdende Mutter mit einer Feinstaubbelastung konfrontiert wurde. Man weiß heute, dass die Entwicklung des Gehirns durch Feinstaub und Stickoxide beeinflusst werden kann. Des Weiteren geht man davon aus, dass eine schlechte Luftqualität im ersten Lebensjahr des Kindes ebenso Einfluss auf den entstehenden Autismus nimmt.
 

Hygiene ist gerade für schwangere Frauen enorm wichtig, da bestimmte Erkrankungen, bei nicht Einhaltung der Hygieneregeln, hervorgerufen werden können. Dazu zählt unter anderem die Lebensmittelinfektion, welche beim ungeborenen Kind Schäden hinterlassen kann. Daher sollten sich schwangere Frauen, lieber einmal mehr als nötig, die Hände waschen.
 

Trotz des medizinischen Fortschritts treten auch in der heutigen Zeit, mehr Fehlgeburten auf, als allgemein bekannt. Statistiken belegen, dass etwa 15 Prozent aller Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt enden. Die meisten Aborte finden während der ersten 12 Schwangerschaftswochen statt, die Ursachen hierfür sind vielfältig. Neben Infektionen, Hormonstörungen, genetischen Faktoren und Fehlbildungen der Gebärmutter sind auch Gerinnungsstörungen, sogenannte Thrombophilien für eine Fehlgeburt verantwortlich.
 

Ein gesundes Baby nach neun Monaten in den Armen zu halten ist für jede Schwangere das ersehnte Ziel. Doch leider kommt es bei fast jeder fünften Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt - einem sogenannten Abort. 

Nun ist es amtlich - der neue Bluttest zur Früherkennung des Downsyndroms soll im Juli auf den Markt kommen. Bereits in der Frühschwangerschaft soll es in Zukunft möglich sein durch eine einfache Blutentnahme, die Erkrankung Trisomie 21 zu erkennen. Eine echte Alternative zur bisherigen Fruchtwasseruntersuchung, die unter anderem auch Chromosomenveränderungen aufzeigt, jedoch mit einem größeren Risiko für Mutter und Kind verbunden ist. Bei dem neuen Test kann lediglich die Chromosomenveränderung festgestellt werden, deren Ausmaß hingegen wird aber erst nach der Geburt des Kindes ersichtlich. Die Behinderung kann leicht und ebenso auch schwer ausgeprägt sein. Doch nicht jeder sieht der neuen Untersuchung positiv entgegen, die ersten negativen Stimmen werden hörbar.
 

Zytomegalie - oder auch Einschlusskörperchen-Krankheit genannt - ist eine im Grund harmlose Herpes-Infektion, die fast die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland schon einmal durchlebt hat. Da diese Erkrankung normalerweise komplett ohne oder höchstens mit leichten Symptomen einer Grippe einhergeht, wissen die Betroffenen gar nicht, dass es sich dabei um eine Herpes-Infektion handelt. Hat man sich allerdings einmal mit dem Cytomegalie-Virus (CMV) infiziert, so trägt man den Erreger ein Leben lang mit sich herum und kann immer wieder erkranken. Eine Immunisierung findet nicht statt, was für einen gesunden Menschen aber üblicherweise ohne Folgen bleibt. 

Ein ganz normaler Schnupfen, wer kennt das nicht? Nach ein paar Tagen "laufender Nase" ist der Spuk schon wieder vorbei. Ist die Nase aber in der Schwangerschaft über einen längeren Zeitraum verstopft, machen sich Betroffene ihre Gedanken. Zum einen wird dadurch die Lebensqualität eingeschränkt, zum anderen machen sich Sorgen bezüglich des ungeborenen Kindes breit.
Chronischer Schnupfen bei werdenden Müttern, auch Schwangerschaftsrhinitis genannt, ist eine häufige Begleiterscheinung, die sich aber recht gut behandeln lässt.
 

In Schwangerschaftsratgebern wird nicht selten die Einnistungsblutung als eines der Schwangerschaftsanzeichen genannt. Als sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft kann diese Blutung jedoch nicht angesehen werden. Die Nidationsblutung, wie die Einnistungsblutung auch genannt wird, zeigt sich meist, nachdem sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter eingenistet hat. Dies passiert in der Regel sechs bis zehn Tage nach dem Eisprung.

Eine Nackenfaltenmessung ist eine besondere Form der Ultraschalluntersuchung in Verbindung mit einer Hormonbestimmung, die dazu dient, bestimmte Chromosomenschäden, wie in erster Linie das Down-Syndrom (Trisomie  21) oder Herzfehler, bei dem Fötus festzustellen oder eben ausschließen zu können.
 



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